Eine Liebeserklärung


Auch dies kann eine Folge des Bundesparteitages der Piratenpartei 2012 in Bochum sein:

Mit Dank an den Nordbayerischen Kurier

Mannomannomann – und Frauundfrauundfraunatürlichauch – so verliebt war ich schon lange nicht mehr. Du hast so viel Lebendigkeit, so viel Power und so viel wahrhaftiges Streben zur Freude und zum Guten für uns alle. Deine Absicht ist rein, dein Handeln kreativ und unberechenbar. Du bist so wunderschön! Ich schaue in deine tausende Gesichter und spüre Dein schlagendes Herz. Du bringst das meine zum pochen wie nichts anderes, wenn ich Deiner nur gedenke.

Dein Unterstrom ist mächtig wie der Nil, der Ganges, der Mississippi und alle großen Flüsse dieser Welt zusammen. Du wirst empfunden auf der ganzen großen blauen Wunderkugel, auf der wir die Gnade den Kampf und das Leid haben, geboren zu sein. Oft weißt du nicht, wer du bist. Aber ich, ich weiß, was du bist. Du bist die Liebe der Menschen zu etwas Wundervollem, etwas Tiefem und Wichtigem. Dessen Name steht in jeder unserer Zellen: Unser aller Leben – und dass es sich frei, gerecht und nachhaltig entfalten möge. Du bist so weit gekommen – und trotz Deiner unerschöpflichen Freude aus dem Leid geboren. Es gab Dich zu allen Zeiten. Und Gerechtigkeit und Freiheit und ein Ende mit dem Leid, dem unnötigen, stand auf unseren Fahnen – immer und wieder und immer und wieder.

Nun, da das Netz, das uns alle verbindet, existiert und für alle sichtbar wurde, fühlen auch alle, dass sie dazu gehören. So sprichst Du mir von Teilhabe und höre bitte nie damit auf. Du sagst: „Wir dürfen nicht länger Sklaven sein.“ Und weißt, unsere Kraft und Kreativität reichen für alle. Du sagst: „Mit der Usurpation der Macht durch wenige, deren Herz kalt geworden ist für ihre Schwestern und Brüder, muss Schluss sein,“ – gerade und auch, weil Du die Falle selbst gut kennst. Du sagst: „Jede und jeder muss eine Stimme haben.“ Lasst uns also gegenseitig lehren, unsere eigenen Stimmen besser zu verstehen. Ein Bruder im Geiste, Rilke, sagte: „Du musst dein Ändern leben.“ Du sagst: „Klarmachen zum Ändern.“ Ich sage: „Wenn wir uns selbst nicht ändern und an der Aufgabe wachsen, wie wollen wir glaubhaft die Gesellschaft verändern?!“ Die Chancen stehen so gut wie noch nie, dass unsere gerechte Sache Raum greift, die Herzen der Menschen berührt und wahrhaftige Veränderung hin zum Guten für das Ganze ermöglicht. Und ich kann fühlen, jede Faser in Dir, in mir, will dies. So lass uns also tanzen, trommeln, denken, fühlen, wachsen, uns entwickeln, Welt gestalten, was das Zeug hält und uns in diesem Leben für immer lieben.

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Piratenpartei geht mit gestärkter und sichtbarer Identität in die Zukunft


Der heutige Samstag auf dem #Bundesparteitag der #Piratenpartei hat meines Erachtens erheblich weitreichendere Folgen, als dies den meisten von uns bewusst ist. Am heutigen Tag sprach das schlagende Herz der #Piraten. Man kann es auch lapidar nennen: Wir haben ein #Wirtschaftsprogramm verabschiedet   Die im Antrag PA444 sowie in dem in großen Teilen angenommenen PA091 ausgedrückten Werte-Dimensionen Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und eine sich darin entwickelnde Freiheit, spannen tatsächlich den Erlebnisraum auf, in dem Mensch und Gesellschaft sich entwickeln. Damit hat sich die Piratenpartei heute eine nachvollziehbare Grundhaltung gegeben, die im Rahmen des stattfindenden Identitätsprozesses einen kaum überzubewertenden Schritt darstellt. Stellt man nämlich die Frage, wozu es gut ist, Freiheit sich unter der Bedingung von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit entwickeln zu lassen, kommt man auf eine noch dahinter und tiefer liegende Motivation, die alle Piraten eint. Dabei geht es um eine grundsätzliche Bejahung des Lebens und die Absicht, jedem Menschen den Rahmen zu geben, sich selbst zu entfalten und dabei die Gesellschaft zu bereichern und voranzubringen. Um es ganz kurz zu sagen: Wir machen das, weil wir das Leben, die Menschen und auch die Menschheit als globale Kultur lieben und fördern wollen. Wer versucht, die Piraten zu verstehen – in all ihrer Vielfalt und auch Gegensätzlichkeit – darf nie vergessen, dass dies die Grundlage unseres Handelns darstellt.   Wer, wie u.a. oftmals die Presse, nur die Oberfläche sieht, langatmig erscheinenden Prozesse und eine Vielfalt von Meinungen, die vordergründig kaum unter einen Hut zu bringen sind, hat noch nicht verstanden, dass genau diese Ernsthaftigkeit auch bis in das allerletzte Detail zu gehen, Ausdruck eben jener Grundhaltung sind. Wir können heute alle stolz darauf sein, Piraten zu sein. Robert Stein-Holzheim. Pirat aus Wiesbaden